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Februarregen

Einsame Wege durch kalte Wälder
schleiche ich entlang, um zu verstehen,
mir einen Reim aus alledem zu machen.
Die Blicke schweifen durch die Hölzer,
doch vermögen sie nichts zu erfassen.
Leere versperrt die Sicht.

Ich spüre ihn,
den eisigen Regen des Februars,
doch ignoriere ihn.

Eine Welt bricht entzwei,
teilt sich abermals
und bröckelt wild auseinander,
bis nur noch Staub übrig bleibt,
welcher langsam alles einhüllt.
Träne für Träne ...

Auf Adlerschwingen wird sie getragen.
Chöre besingen ihre Einzigartigkeit.
Sterne gebären sich in ihren Augen.
Symphonien als Zeichen von Ketzerei -
im Angesicht dieses Engels,
meines Engels.

Doch merkt man, dass etwas verkehrt ist.
Sich etwas entgegen der Gedankenströme
langsam seinen Weg an die Oberfläche bahnt.
Sehr langsam, dennoch unaufhaltsam.

Kälte breitet sich in den Gefäßen aus,
lähmt Muskel für Muskel
betäubt Nerv für Nerv.
Einsicht ...

... bis ich erneut geblendet werde -
durch das Glänzen ihrer Schwingen.



Losglück

Mir war es, als säße ich
taktlos - mittellos
heute wieder auf diesem
antriebslos - kraftlos
grauen, kühlen Steinboden
mühelos - schlaflos
und guckte den Tauben zu.
planlos - haltlos
Doch war ich bereits tot,
machtlos - belanglos
als die Sonne aufging.